SKV Ehningen/Achalm – SG Griesingen 1:2




Spielbericht Frauen 19.11.2016


Endlich mal wieder ein Sieg - ein großer Stein fiel uns am Samstag abend vom Herzen, als der Schiedsrichter das Spiel auf dem schönen, neuen Kunstrasen unterhalb der Achalm beendete. Es war ein hartes Stück Arbeit, beim Aufsteiger erfolgreich zu sein. Zunächst kam der Gastgeber besser ins Spiel und hatte schnell eine gute Kopfballchance, die aber nicht genutzt wurde. Der SKV spielte aggressiv und schnell nach vorne, vor allem im Mittelfeld hatten sie Größenvorteile und zunächst auch spielerische Vorteile. Aber wir kämpften uns in die Partie, konnten immer mehr Zweikämpfe gewinnen und waren spätestens nach 15 Minuten ebenbürtig. Die erste gute Möglichkeit für uns hatte dann Anni Schmucker, die aus 18 Metern trocken abzog, aber nur die Latte traf, Lea Raiber setzte nach, aber ihr Kopfball touchierte ebenfalls die Latte und fiel wieder auf das Spielfeld zurück, wo der Gastgeber dann klären konnte. Wenige Minuten später dann eine knappe Entscheidung des Unparteiischen, der nach einer foulverdächtigen Situation leider nicht auf Strafstoß für uns entschied. Unsere Defensive kam in dieser Phase kaum in Bedrängnis, war eine Spielerin überlaufen kam sofort die Hilfe der Mitspielerin und diese klärte das Ding. Nach einer Ecke konnten wir dann in der 22. Minute in Führung gehen, ein am kurzen Pfosten verlängerter Ball flatterte in die Mitte, Sabrina Ströbele setzte energisch nach und drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie. Wir blieben dran, konnten in der Offensive den Ball oft festmachen, kamen aber selten in aussichtsreiche Position. Ein abgefälschter Ball auf unseren Kasten wurde gefährlich, aber Anna Lindinger war auf dem Posten und fischte die Kugel im Nachgreifen herunter. Kurz vor dem Pausenpfiff machten wir dann nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite den zweiten Treffer, Nina Glöckler hatte sich nach schönem Zuspiel durchgesetzt und die Kugel für Anni Schmucker mundgerecht serviert, welche sich die Chance nicht entgehen liess und das Tor macht. Mit diesem Stand wurden die Seiten gewechselt, und der Gastgeber setzte nun alles dran, wieder heran zu kommen. Mit einem erneuten Wechsel verstärkten sie ihre Offensivbemühungen, schafften es aber lange Zeit nicht, gefährlich in unseren Sechzehner zu kommen. Selbst bei Standards waren wir am Samstag hellwach und konnten klären. vor es zu einer gefährlichen Situation kam, obwohl wir teilweise mindestens einen Kopf kleiner waren. In der Offensive waren wir nicht mehr so effektiv, oft begann die Abwehrarbeit schon an der Mittellinie. Kompromisslos schlugen wir die Bälle aus der eigenen Hälfte nach vorne, und hin und wieder konnten diese langen Bälle erlaufen werden, zu einem geordneten Torschuss reichte es aber nur noch selten. Der Gastgeber schaffte es allerdings auch erst in der 88. Minute, den Anschluss zu erzielen, und in den verbleibenden Minuten konnten wir den Sieg über die Runden bringen.