SGM Bad Saulgau/Renhardsweiler - SG Griesingen 0:2




Spielbericht Frauen 15.10.2017


Beim Tabellenzweiten in Saulgau kamen wir am Sonntag nur schwer ins Spiel. Schon in der ersten Aktion hatten wir Glück, dass ein zu kurz geratener Rückpass nicht zum Gegentreffer führte. In der erste Viertelstunde schafften wir es selten, in die gegnerische Hälfte zu kommen, der Gastgeber machte sofort Druck und lies uns kaum Luft zum Atmen. Erst Mitte der ersten Hälfte konnten wir die ersten Akzente setzen und uns immer mehr Spielanteile in der gegnerischen Hälfte sichern. Mit langen Bällen in die Schnittstelle der Viererkette schafften wir es immer wieder, uns zu befreien und uns dem Tor der Gastgeber zu nähern. In der 35. Minute gelang uns dann der etwas überraschende Führungstreffer, Anna Lindinger setzte energisch nach, der Pfiff des Unparteiischen blieb aus und Mara Hornberger konnte den Nachschuss unter die Latte platzieren. Bis zur Pause blieb es bei der knappen Führung, da wir in der Defensive energischer arbeiteten und es auch schafften, das Zentrum gut zu zu machen.

Nach der Pause kam es dann zu einigen dramatischen Szenen, das Spiel hatte alles zu bieten, was Fussball ausmacht. Zunächst versuchte der Gastgeber, seine Stärken im Offensivspiel auszuspielen, es wurde wieder aggressiv gestört, die SGM spielte schnell nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Wir konnten aber immer wieder Konter setzen und blieben dadurch gefährlich. In der 60. Minute verletzte sich unsere Torhüterin bei einer Rettungsaktion so, dass sie ausgewechselt werden musste. Der Gastgeber witterte seine Chance, allerdings waren wir es, die erfolgreich waren. Jana Niemitz nutzte in der 70. Minute eine missglückte Abwehr der einheimischen Torspielerin und erzielte unseren zweiten Treffer. Nur wenige Minuten später allerdings der nächste Rückschlag für uns, Julia Ströbele verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie und musste ebenfalls ersetzt werden. Und da zu guter Letzt noch Ilenia Korth frühzeitig gehen musste, blieb uns nichts anderes übrig, als die Partie in Unterzahl zu Ende zu spielen. Wir schafften es, mit unbändigem Kampfgeist und mit vereinten Kräften, unseren Kasten sauber zu halten und den zweiten Dreier in Folge einzufahren.