SV Gomadingen - SG Griesingen 1:1




Spielbericht Frauen 14.05.2017


Beim Tabellendritten auf der Alb konnten wir einen verdienten Punktgewinn einfahren. Allerdings kam der Gastgeber mit hohem Tempo in die Partie, wir waren die ersten 20 Minuten nicht anwesend. Einfache Bälle konnten nicht angebracht werden, die Zweikämpfe wurden nicht angenommen und fast jedes Laufduell sah uns als Verlierer. Bereits in der 9. Minute gerieten wir folgerichtig in Rückstand, auch hier waren wir durch schlechtes Spiel nach vorne und mangelhaftes Zweikampfverhalten beim Verteidigen nicht ganz unbeteiligt. Und dass wir in der Folge nicht weiter in Rückstand kamen war mehr unserem Glück und der Abschluss-Schwäche des Gastgebers zu verdanken als unserer eigenen Spielqualität. Ab der Mitte der ersten Halbzeit konnten wir dann etwas Konstanz in unser Spiel bringen, vor allem die Defensive stand besser bei den langen Bällen der Gastgeber. Und mit dem Pausenpfiff gelang uns sogar der überraschende Ausgleich. Mit gnadenloser Effizienz sorgte Jana Niemitz nach einem schön gespielten Angriff über die rechte Seite für das 1:1, praktisch mit der ersten echten Torchance waren wir erfolgreich. Mit diesem Treffer im Rücken starteten wir dann wesentlich besser in die zweite Halbzeit, unsere Torhüterin hatte für längere Zeit kaum Arbeit. Und mit schnellem Spiel in die Spitze schafften wir es mehrmals, unsere schnellen Stürmerinnen gut einzusetzen, lediglich der Abschluss lies jetzt auch zu wünschen übrig. Jana Niemitz setzte Helen Götz glänzend in Szene, diese konnte aber die Torhüterin aus Gomadingen nicht überwinden. Wenig später hatte Jana Niemitz selbst die Möglichkeit, uns in Führung zu bringen, der Torschuss war aber auch zu ungenau. Auf der anderen Seite waren die gegnerischen Stürmerinnen bei Julia Ströbele, die die Top-Goalgetterin der Gastgeber an die kurze Leine legte, sowie bei Naomi Akhabue bestens aufgehoben, auch unsere Sechser liessen in dieser Phase nur wenig zu. Erst gegen Ende des Spiels kam Gomadingen nochmals besser in Fahrt und drückte uns in unsere Hälfte, vor allem bei einem Lattenknaller war uns Fortuna nochmals hold, so dass wir mit der Punkteteilung letztlich zufrieden nach Hause fahren konnten.