SG Griesingen - SG Altheim 2:2




Spielbericht Frauen 09.04.2017


Am Sonntag konnten wir gegen den Tabellenzweiten, die SG Altheim, einen Punkt ergattern. Wir kamen zunächst wieder einmal gut ins Spiel und hatten die ersten gefährlichen Aktionen, allerdings ohne Erfolg zu haben. Die Gäste schafften es aber dann, nach den ersten 10 Minuten das Spiel mehr und mehr zu gestalten und ihrerseits die ersten Angriffe auf unseren Kasten zu starten. Zum Ersten Mal erfolgreich waren dann aber wir, ein 25-Meter-Freistoß von Sabrina Ströbele in der 19. Minute senkte sich über Freund und Feind hinweg an den Innenpfosten, von dort aus zappelte das Leder zur umjubelten Führung ins Netz. Kurze Zeit zeigte sich der Gast geschockt, hätten wir in dieser Phase energisch nachgesetzt, wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Allerdings dauerte auch diese Phase nur kurz, und die SGA nahm das Zepter wieder in die Hand. Nach einer Unachtsamkeit konnte die gegnerische Stürmerin nur 10 Minuten nach unserer Führung den Ball zur Mitte legen und gekonnte in den langen Winkel abschließen, Marke unhaltbar. In dieser Phase war der Gast besser im Spiel und prägte die Partie durch schnell vorgetragene Angriffe, ohne allerdings für echte Gefahr vor unserem Tor zu sorgen. Mit diesem Remis ging es in die Pause, aus welcher wir dann mit neuem Mut zurückgekommen sind. Nach dem Wechsel hatten wir dann den Gegner besser im Griff, der Zugriff auf die Offensive der Gäste gelang besser, vor allem Sabrina Ströbele stach durch ihren Kampfgeist hervor, sie schaffte es, ihre Gegenspielerin beinahe komplett aus dem Spiel zu nehmen. Da aber wir in dieser Phase auch nur wenig nach vorne zustande brachten, spielte sich das Meiste im Zentrum des Spielfelds ab. In der 71. Minute kam dann der Gast doch überraschend zur Führung, die Stürmerin setzte zu einem Tempolauf durch unsere komplette Spielfeldhälfte an, wurde nicht energisch gestört und nutzte so die gebotene Möglichkeit, den Ball an unserer Torhüterin vorbei einzunetzen. Jetzt waren es wir, die kurz geschockt waren, nur 2 Minuten später klatschte ein Fernschuss an unsere Querlatte, Glück, dass der nicht drin war. Aber wir fingen uns wieder und versuchten nun mit letzten Kräften, die Niederlage abzuwenden. Zunächst verpufften die Bemühungen, weil wir immer wieder zu ungenau spielten oder, wie nach einer Flanke, einfach auch Pech hatten, dass der Kopfball von Jana Niemitz das Ziel knapp verfehlte. 10 Minuten vor Schluss schaffte es dann aber Nina Glöckler, eine fast schon vergebene Chance doch noch am Torwart vorbei in den gegnerischen Maschen unterzubringen und den Ausgleich zu erzielen. Und hätte der Unparteiische in der letzten Minute der Nachspielzeit nicht noch für einen zweifelhaften Pfiff gesorgt, wäre sogar ein Sieg drin gewesen, das Leder lag schon im gegnerischen Tor, als die Aktion zurückgepfiffen wurde. Allerdings wäre der Sieg doch sehr glücklich gewesen, ein Unentschieden entspricht den gezeigten Leistungen über die kompletten 90 Minuten.